"Im Reich der Nummern, wo die Männer keine Namen haben"
Haft und Exil der Novemberpogrom-Gefangenen
im KZ Sachsenhausen

Über 6.300 jüdische Männer – mehrheitlich aus Berlin – wurden in den Tagen nach den Pogromen im November 1938 in das KZ Sachsenhausen verschleppt. Die große Mehrheit von ihnen wurde bis zum Frühjahr 1939 unter der Auflage wieder entlassen, sofort aus Deutschland zu emigrieren. In der Folge überlebten viele das NS-Regime und den Krieg. In der Ausstellung erzählen die Kinder und Enkel der Inhaftierten von Deportation und Gewalterfahrung sowie von Flucht und Exil ihrer Familien.
 
Aktuell ist die Ausstellung in der Gedenkstätte Sachsenhausen und im Holocaust Museum in Houston, Texas, zu sehen.
29. Januar bis 31. Juli 2019:

Gedenkstätte und
Museum Sachsenhausen
Straße der Nationen 22
16515 Oranienburg
Neues Museum

 

Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.
Die zweisprachige (Deutsch und Englisch) Sonderausstellung ist barrierefrei für Menschen mit Hörbehinderungen und Mobilitäts-Einschränkungen.

 

Öffnungszeiten

Bis zum 14. März: Di bis So 8.30 – 16.30 Uhr
Ab dem 15. März: täglich 8.30 – 18.00 Uhr

Information: 03301 200 261

 
 
Rahmenprogramm:

 

Veranstaltung am Donnerstag,
31. Januar 2019

Exilerfahrungen von jüdischen Geflüchteten in Shanghai: Gespräch mit Lothar Prager (Sohn eines Sachsenhausen-Häftlings) und Dr. Miriam Bistrovic (Leo Baeck Institute), Moderation: Dr. Astrid Ley (Gedenkstätte Sachsenhausen)

 

Weitere Veranstaltungen werden angekündigt.

 

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung
(Teilnahmegebühr: 3 Euro, ermäßigt 2 Euro)

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

  • Sonntag, 17. März 2019, 14.00 Uhr
  • Sonntag, 12. Mai 2019, 14.00 Uhr: Kuratorinnen-Führung mit Dr. Astrid Ley
  • Sonntag, 21. Juli 2019, 14.00 Uhr

 

Führungen ab 8 Personen können nach Verfügbarkeit über den Besucherdienst der Gedenkstätte gebucht werden: besucherdienst@gedenkstaette-sachsenhausen.de,

Tel. 03301 200 200

 

Auswanderungswillige jüdische Bürger vor einem Reisebüro in der Berliner Meineke-Straße

1939, SZ-Photo

 

Fotos aus der Bilderserie "Professor Landra besucht das Konzentrationslager Sachsenhausen"

19.12.1938, Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung

"Im Reich der Nummern, wo die Männer keine Namen haben"
Haft und Exil der Novemberpogrom-Gefangenen
im KZ Sachsenhausen

"Im Reich der Nummern, wo die Männer keine Namen haben"
Haft und Exil der Novemberpogrom-Gefangenen
im KZ Sachsenhausen

"Im Reich der Nummern, wo die Männer keine Namen haben"
Haft und Exil der Novemberpogrom-Gefangenen
im KZ Sachsenhausen

Über 6.300 jüdische Männer – mehrheitlich aus Berlin – wurden in den Tagen nach den Pogromen im November 1938 in das KZ Sachsenhausen verschleppt. Die große Mehrheit von ihnen wurde bis zum Frühjahr 1939 unter der Auflage wieder entlassen, sofort aus Deutschland zu emigrieren. In der Folge überlebten viele das NS-Regime und den Krieg. In der Ausstellung erzählen die Kinder und Enkel der Inhaftierten von Deportation und Gewalterfahrung sowie von Flucht und Exil ihrer Familien.

Aktuell ist die Ausstellung in der Gedenkstätte Sachsenhausen und im Holocaust Museum in Houston, Texas, zu sehen.